Der Beatbot AquaSense X ist mit einer UVP von 4.250 € das teuerste Gerät, das wir auf dieser Seite testen — und wirbt mit einer Weltneuheit: einer Dockingstation, die den Poolroboter nach jedem Einsatz selbst reinigt. Aber steckt hinter dem Aufpreis von über 1.000 € gegenüber dem bereits sehr teuren AquaSense 2 Ultra tatsächlich mehr Reinigungsleistung, oder zahlst du hier fast nur für eine Dockingstation?

Quick Answer: Der Beatbot AquaSense X ist ein kabelloser Premium-Poolroboter mit der AstroRinse-Selbstreinigungsstation — laut connect.de-Test die erste automatische Filterspülstation am Markt, die den Filter in ca. 3 Minuten durchspült und Schmutz in einen 22-Liter-Behälter kippt (laut Hersteller bis zu 2 Monate ohne Entleeren bei 2 Einsätzen pro Woche). Er kostet real rund 3.999 € (UVP 4.250 €) und wurde von connect.de mit “gut” bewertet. Sein 13.400-mAh-Akku und die maximale Poolgröße von 360 m² entsprechen aber exakt den Werten des rund 1.150 € bis 1.300 € günstigeren AquaSense 2 Ultra — der Aufpreis fließt fast komplett in die Dockingstation, nicht in mehr Reinigungskraft. Und: Trotz “Selbstreinigung” musst du den 13 kg schweren Roboter laut Test weiterhin von Hand in die Station heben.

Zuletzt aktualisiert: September 2026.

Beatbot AquaSense X im Überblick

KriteriumWert
ReinigungsartBoden, Wände, Wasserlinie, Oberfläche + automatische Filterspülung (Station)
NavigationHybridSense-KI, 29 Sensoren inkl. KI-Kamera (laut Hersteller)
AntriebAkku, kabellos (13.400 mAh)
Laufzeit (laut connect.de-Test)bis 5 Std. (unter Wasser) / bis 10 Std. (Oberfläche)
Max. Poolgröße (laut Hersteller)bis 360 m²
Gewicht Roboterca. 13 kg (trocken, laut connect.de-Test)
AstroRinse-Stationca. 64 × 54 cm, 19 kg, 22-Liter-Schmutzbehälter
Stationsanschlüsse nötigFrischwasserzulauf, Abfluss, Stromanschluss, WLAN
Testergebnis„gut" (connect.de, Juli 2026)
Preisab ca. 3.999 € (UVP 4.250 €)

Beatbot AquaSense X

Premium-Flaggschiff mit Selbstreinigungsstation · ab ca. 3.999 €
  • AstroRinse-Station spült Filter automatisch durch und lädt den Akku beim Andocken.
  • HybridSense-KI-Navigation mit 29 Sensoren, inklusive KI-Kamera.
  • Reinigt Boden, Wände, Wasserlinie und Oberfläche in einem Gerät.
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Was die AstroRinse-Station wirklich automatisiert — und was nicht

Der große Unterschied zu jedem anderen Gerät in unserem Test ist die AstroRinse-Station: Laut connect.de-Test spült eine rotierende Hochdruckdüse den Filter des Roboters in rund 3 Minuten durch, kippt den gelösten Schmutz in einen geschlossenen 22-Liter-Behälter mit Einwegbeutel und lädt gleichzeitig den Akku für den nächsten Einsatz. Bei zwei Reinigungen pro Woche soll der Behälter laut Hersteller bis zu 2 Monate durchhalten, bevor du ihn manuell leeren musst.

Der Haken, den die Marketingsprache verschweigt: “Selbstreinigend” bezieht sich ausschließlich auf das, was in der Station passiert, nicht auf das Andocken selbst. Laut connect.de-Test musst du den rund 13 kg schweren Roboter nach jedem Bad weiterhin eigenhändig aus dem Pool heben und in die Station setzen — ein vollautomatisches Ein- und Ausdocken wie bei manchen Saugroboter-Stationen im Haushalt gibt es hier nicht. Dazu kommt: Die Station selbst braucht einen festen Installationsort mit Frischwasserzulauf, Abfluss, Stromanschluss und WLAN — kein Gerät, das du einfach an eine beliebige Poolseite stellst.

Der Aufpreis zum AquaSense 2 Ultra — wofür genau?

Ein Vergleich mit dem bereits getesteten AquaSense 2 Ultra zeigt eine bemerkenswerte Parallele zum Muster, das wir schon beim Ultra selbst gefunden haben: Der Akku (13.400 mAh) und die maximale Poolgröße (360 m²) sind bei beiden Geräten laut Hersteller- und Testangaben identisch. Auch die Navigationstechnik (KI-Kamera-Navigation) unterscheidet sich nicht grundlegend. Der Aufpreis von rund 1.150 € bis 1.300 € steckt damit fast ausschließlich in der AstroRinse-Station — also in Komfort bei der Filterreinigung, nicht in mehr Saugkraft, Akkulaufzeit oder Poolabdeckung.

Das ist dasselbe Prinzip wie beim Sprung vom AquaSense 2 Pro zum Ultra, nur eine Preisstufe höher: Du zahlst bei Beatbot in der Oberklasse durchgängig für Zusatzkomfort, nicht für mehr Grundleistung.

Nachteile aus dem Praxistest

Für wen lohnt sich der Beatbot AquaSense X?

Fazit

Der Beatbot AquaSense X ist eine echte Weltneuheit bei der Automatisierung der Filterreinigung — die AstroRinse-Station nimmt dir die unangenehmste Wartungsaufgabe fast komplett ab. Wer aber erwartet, dafür auch beim Andocken keine Handarbeit mehr zu leisten oder mehr Reinigungsleistung als beim günstigeren AquaSense 2 Ultra zu bekommen, wird enttäuscht: Der Roboter muss weiterhin von Hand in die Station gehoben werden, und Akku sowie maximale Poolgröße sind bei beiden Geräten identisch. Für die meisten Poolbesitzer bleibt der AquaSense 2 Ultra das sinnvollere Gerät — der AquaSense X lohnt sich nur, wenn dir die automatische Filterspülung selbst den Aufpreis von über 1.000 € wert ist.

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