Ecovacs ist in Deutschland vor allem für die Deebot-Saugroboter bekannt — seit Mai 2026 baut der Hersteller mit dem Ultramarine P1 aber auch einen eigenen Poolroboter. Lohnt sich der Einstieg eines Smart-Home-Herstellers in einen Markt, den bisher auf Pools spezialisierte Marken wie Aiper, Beatbot und WYBOT dominieren?

Quick Answer: Der Ecovacs Ultramarine P1 ist der erste Poolroboter des Saugroboter-Herstellers und reinigt laut Hersteller Boden, Wände und Wasserlinie in Pools bis 180 m² — mit einer UltraPure-Saugleistung von bis zu 18.200 l/h. Die UVP liegt bei 549 €, bei Amazon gibt es ihn aber immer wieder als Angebot ab rund 399-449 € (laut netzwelt.de, Stand Oktober 2026). Im unabhängigen Test von homeandsmart.de erreichte er 88 von 100 Punkten (“gut”) mit zuverlässiger Boden- und Wandreinigung — allerdings ohne automatische Ladestation: Das Kabel musst du nach jedem Einsatz selbst anschrauben, der Roboter wird manuell aus dem Pool geholt.

Ecovacs Ultramarine P1 im Überblick

KriteriumEcovacs Ultramarine P1Zum Vergleich: Beatbot AquaSense 2
ReinigungsartBoden, Wände, WasserlinieBoden, Wände, Wasserlinie + Oberfläche
Max. Poolgröße (laut Hersteller)bis 180 m²bis 300 m²
Saugleistungbis 18.200 l/h (UltraPure Suction)bis 5.500 GPH (ca. 20.800 l/h)
FilterDoppelfilter 180 µm + 3 µm, serienmäßigEinzelfilter
LadestationKeine — Kabel wird manuell angeschraubtKeine automatische Dockingstation
Testergebnis88/100 "gut" (homeandsmart.de), Note 2,6 "Preistipp" (netzwelt.de)—
PreisUVP 549 €, ab ca. 399-449 € im Angebotab ca. 969 €

Ecovacs Ultramarine P1

Erster Poolroboter von Ecovacs · UVP 549 €, ab ca. 399-449 € im Angebot
  • Reinigt laut Hersteller Boden, Wände und Wasserlinie in Pools bis 180 m² — verschiedene Untergründe von Fliesen bis Kieselputz.
  • UltraPure Suction mit bis zu 18.200 l/h, serienmäßiger Doppelfilter (180 µm + 3 µm).
  • App-Steuerung über Bluetooth, laut homeandsmart.de-Test besonders schnell eingerichtet und sehr leise im Betrieb.
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Reinigungsleistung: starke Saugkraft, aber ein kosmetischer Makel

Ecovacs bringt seine Erfahrung aus dem Saugroboter-Bereich — autonome Navigation, schnelle App-Anbindung — erstmals in den Pool-Markt ein. Im unabhängigen Test von homeandsmart.de überzeugte der Ultramarine P1 mit 88 von 100 Punkten: Boden und Wände wurden zuverlässig und gründlich gereinigt, die Einrichtung per Bluetooth ging schnell, und der Betrieb blieb auffällig leise. Die Saugkraft war laut Test so stark, dass sogar kleine Kieselsteine aufgenommen wurden — ein Hinweis darauf, dass die UltraPure-Suction-Technologie (bis 18.200 l/h) kein reines Marketing-Versprechen ist.

Der Test nennt aber auch einen kosmetischen Schwachpunkt: Nach der Entnahme aus dem Pool bleiben schnell Wasserflecken auf der schwarzen Oberfläche des Gehäuses zurück — laut homeandsmart.de “rein optisch” und ohne Einfluss auf die Funktion, aber bei einem Gerät mit Premium-Anspruch dennoch ein Detail, das bei etablierten Marken wie Beatbot oder Aiper seltener auffällt. netzwelt.de bestätigt die insgesamt positive Einschätzung mit der Testnote 2,6 und der Auszeichnung “Preistipp”.

Der Komfort-Rückstand: keine Ladestation

Der auffälligste Unterschied zu den auf Pools spezialisierten Marken dieser Seite zeigt sich nicht in der Reinigungsleistung, sondern beim Laden: Der Ultramarine P1 hat keine automatische Dockingstation. Das Ladekabel muss nach jedem Einsatz manuell mit einer Kunststoffdichtung an den Roboter angeschraubt werden, und es gibt keinen Mechanismus, der ihn selbstständig an den Beckenrand fährt — du musst ihn per Rückholleine oder Haken selbst aus dem Pool holen. Zum Vergleich: Selbst Einstiegsmodelle wie der Aiper Scuba SE für rund 129 € liefern inzwischen Zubehör für eine leichtere Entnahme mit, auch wenn eine vollautomatische Rückkehr zur Ladestation bislang keinem Modell auf dieser Seite vorbehalten ist. Ein dedizierter Kamerasensor oder eine KI-gestützte Schmutzerkennung, wie sie teurere Flaggschiffe wie der Beatbot AquaSense 2 Ultra bieten, fehlt dem P1 ebenfalls.

Für wen lohnt sich der Ecovacs Ultramarine P1?

Fazit

Der Ecovacs Ultramarine P1 ist ein überraschend kompletter erster Versuch: Boden-, Wand- und Wasserlinienreinigung für Pools bis 180 m², bestätigt durch ein “gut” (88/100) im unabhängigen Test und eine spürbar starke Saugleistung. Zum UVP von 549 € bzw. den häufigen Amazon-Angeboten ab rund 399-449 € ist das ein attraktiver Einstiegspreis in die 3-in-1-Klasse. Der Preis dafür: kein Lademechanismus, der dir das manuelle Anschrauben und Herausholen erspart, und ein kosmetischer Makel bei der Gehäuseoberfläche. Wer maximalen Komfort und ausgereifte Detailverarbeitung will, findet die bei Aiper oder Beatbot — wer vor allem Reinigungsleistung zum fairen Preis sucht, bekommt beim Ecovacs-Neuling bereits viel fürs Geld. Einen Marken- und Preisüberblick über alle Hersteller dieser Seite findest du im Poolroboter Marken-Vergleich.

Ecovacs Ultramarine P1

Günstiger 3-in-1-Einstieg · UVP 549 €, ab ca. 399-449 € im Angebot
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